WERKSTOFF HOLZ
Holz (von
althochdeutsch: Holz Abgehauenes) bezeichnet die feste harte
Substanz des Stammes, der Äste und Zweige
von Bäumen und Sträuchern. Es wird in den Pflanzen
von den Zellen des Meristems gebildet.
Holz ist ein nachwachsender
Rohstoff.
Es besteht aus:
•
Cellulose (40 %-50 %) • Lignin (20 %-30 %)
• Hemicellulose (Polyosen) (20 %-30 %)
•
Extrastoffe (1 %-3 %, Tropenholz bis 15 %!): Terpene, Fette,
Wachse, Pektine,
Gerbstoffe (nur bei Laubhölzern) Sterine,
Harz
• Asche (0,1 %-0,5 %, Tropenholz bis 5 %)
Holz wird genutzt als:
•
Brennstoff: Holz weist als nachwachsender Rohstoff eine extrem
günstige Energiebilanz auf,
ohne dass die Produktionsfläche
nur der Produktion dient. (siehe auch Holzpelletheizung)
•
Rohstoff für Holzwerkstoffe und Papier
•
Rohstoff für chemische Prozesse
•
Baustoff und Werkstoff: Das höchste Holzgebäude
der Welt steht in Magdeburg. Es handelt sich um den
Jahrtausendturm
(eröffnet 1999 im Rahmen der Bundesgartenschau auf dem
Gelände des Elbauenparks).
Als nachwachsender Rohstoff gewinnt Holz im Zuge der
Nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen wieder
mehr an Bedeutung.
(Quelle: www.wikipedia.de)
Mondphasenholz
Früher hielt
man sich beim Holz schlagen an bestimmte Regeln,
um damit besondere Eigenschaften, vor allem längere
Lebensdauer, des Holzes zu erreichen. Im Laufe der Zeit
mit der Technisierung wurden diese Regeln über Bord
geschmissen und vergessen.
Wir besinnen uns heute wieder auf diese Regeln, die sich nach Mondstand und Sternzeichen
richten. Nach dem Schlagen am richtigen Datum wird das Holz einige Wochen mit
den Ästen liegengelassen und so sehr schonend vorgetrocknet.
Die Vorteile des Mondphasenholzes
• Das Holz ist sehr ruhig; die Balken bleiben gerade und rißfrei.
• Dadurch können auch große Balken ohne Verleimen hergestellt
werden.
• Mondholz ist widerstandsfähiger gegen Schädlinge, auf
Holzschutzmittel wird zumeist verzichtet.
• Die gesunden Wirkungen von Holz auf Seele und Geist des Menschen bleiben
voll
erhalten.
Das Freiburger Institut für Forstbenutzung und forstliche Arbeitswissenschaft
(Schweiz) forschte zum Thema Mondholz und kam zu folgendem Ergebnis:
Neben verschiedenen Messungen an den Proben, die Trocknungsverhalten, Holzfeuchte,
und das Verhältnis zwischen radialem und tangentialem Schwundmaß und
deren Ergebnisse eher auf einen hohen Einfluß der Wuchsstruktur des Baumes
hinwiesen, ergab die Untersuchung Holzdichte ein eindeutig sensationelles Ergebnis: Die vor Neumond geernteten Bäume wiesen gegenüber den "Vollmondbäumen" eine
im Mittel um 6,2% höhere Holzdichte auf!
Diese Studie ist praktisch die wissenschaftliche Bestätigung für
die jahrhundertelang überlieferten Einschlagsregeln und man kann folgende
Schlußfolgerung
daraus ziehen: Holz vom richtigen Zeitpunkt weist eine höhere Dichte
auf. Dichteres Holz ist "statisch besser" und widerstandsfähiger.
Gesichert ist in jedem Fall die Tatsache, daß Holz vom richtigen Zeitpunkt
zwar ein wichtiger Qualitätsfaktor ist, der mit der richtigen Auswahl von
ruhigen reifen Bäumen, richtiger Trocknung und fachmännischer Verarbeitung
zu einem absoluten Qualitätsprodukt wird.
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